Begriff: Parkett
Definition
Parkett ist ein Bodenbelag aus Echtholz, der aus einzelnen Holzelementen oder mehrschichtig aufgebauten Elementen mit Massivholz-Nutzschicht besteht. Parkett wird in definierten Mustern verlegt und gehört als klassisches Bodenmaterial zum Innenausbau. Laminat oder Designboden zählen fachlich nicht zu Parkett.
Erklärung
Parkett ist ein gestalterisch und technisch relevantes Bodenmaterial in der Innenarchitektur. Unterschieden wird vor allem zwischen Massivparkett aus Vollholz und Mehrschichtparkett mit Echtholz-Nutzschicht. Verlegemuster, Verlegerichtung und Oberflächenbehandlung prägen die Raumwirkung direkt. Holz ist hygroskopisch und reagiert daher auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
- Massivparkett aus durchgehendem Vollholz
- Mehrschichtparkett als Fertigparkett mit Nutzschicht
- Fischgrät, Schiffsboden oder Würfelmuster
- Öl oder Hartwachsöl für natürliche Optik
- Lack für geschlossene und widerstandsfähige Oberfläche
Relevanz in der Innenarchitektur
Parkett ist für die Innenarchitektur wichtig, weil Material, Muster und Richtung die Wahrnehmung von Raumproportionen und Atmosphäre direkt beeinflussen. Die richtige Auswahl wirkt sich außerdem auf Renovierbarkeit, Pflegeaufwand, Raumklima und die Eignung für Fußbodenheizungen aus.
Was ist der Unterschied zu Laminat?
Laminat ist kein Echtholzboden, sondern ein synthetischer Bodenbelag mit Dekorschicht. Parkett besitzt dagegen eine echte Holznutzschicht und ist je nach Aufbau renovierbar.